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Kurzbericht zu den einzelnen Programmpunkten

  1. Begrüßung
  2. Vortrag der Prognos AG
  3. Gruppeninterview mit den Leiterinnen und -leitern der Projekte der Umsetzungsbegleitung 
  4. Diskussionsrunden an verschiedenen Thementischen (World Café)
  5. Projektmesse
  6. Nutzermesse
  7. Abschlussrunde & Verabschiedung
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Umsetzungsworkshop 2015

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 fand der sog. Umsetzungsworkshop zum Förderschwerpunkt „Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“ (zum Programm) statt. Trotz Bahnstreik kamen knapp 70 TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland nach Berlin ins Umweltforum Auferstehungskirche, darunter VertreterInnen der Versorgungsforschung, der Leistungserbringer, Kostenträger und Selbsthilfe.

 

Am Vormittag stellte Dr. Ronny Klein von der Prognos AG in einem Vortrag zentrale Erkenntnisse aus der Begleitung von sechs Projekten beim Transfer ihrer Forschungsergebnisse in die Versorgungspraxis vor. Anschließend hatten die Projektverantwortlichen auf dem Podium Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit der Umsetzungsbegleitung zu reflektieren.

 

Die 6 Projekte der Umsetzungsbegleitung:

 

  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – mehr als eine Entzündung des Darmes: Somatische und psychosoziale Problemfelder und ihre Versorgung im Fokus von Patienteninformationen (PROCED) (Dr. Angelika Hüppe, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein)
  • Entwicklung und Evaluation eines Konzepts zur patientenorientierten Teamentwicklung in Rehabilitationskliniken (PATENT) (Dr. Mirjam Körner, Universität Freiburg)
  • Evaluation von ambulanten und stationären Schulungen für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (PACED) (Anja Berding, DCCV e.V.)
  • Förderung der Teilhabe von Schlaganfallpatienten in der vertragsärztlichen Versorgung durch Constraint Induced Movement Therapy (HOMECIMT) (Dr. Anne Barzel, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
  • Kommunikationskompetenzen chronisch Kranker im Hinblick auf die Interaktion mit Behandlern (KoKoS) (Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker, Universitätsklinikum Freiburg)
  • Wirksamkeit von Handheld-gestütztem Selbstmanagement (E-Coaching) in der Rehabilitations-Nachsorge (Stefan Schmädeke, AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim)

 

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Austauschs der Akteure: An sieben Thementischen diskutieren sie in immer wechselnden Gruppen über zentrale Aspekte, die für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Versorgungspraxis erfolgskritisch sind. Zentrale Themen waren:

 

Die lebhaften Diskussionen führten zu einer Vielzahl von teils sehr konkreten Lösungsvorschlägen. Die Diskussionsergebnisse und Empfehlungen werden von der Prognos AG aufgearbeitet und fließen in den Abschlussbericht zur Evaluation des Förderschwerpunkts und die dortigen Handlungsempfehlungen ein.

 

Im Anschluss an die Diskussionsrunden hatten interessierte Leistungserbringer und Kostenträger bei der „Projektmesse" die Möglichkeit, sich über spannende Innovationen zu informieren, die von den ProjektnehmerInnen im Rahmen des Förderschwerpunkts entwickelt und evaluiert wurden. Umgekehrt bot die „Nutzermesse" den WissenschaftlerInnen die Gelegenheit, mit Leistungserbringern und Kostenträgern über offene Fragen in der Versorgung und über Forschungsbedarfe ins Gespräch zu kommen.

Die ganztägige Veranstaltung wurde von der Prognos AG im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Deutschen Rentenversicherung Bund, den Verbänden der gesetzlichen Krankenkassen auf Bundesebene sowie dem Verband der privaten Krankenversicherung organisiert.




Begrüßung und Vortrag Prognos >