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Kurzbericht zu den einzelnen Programmpunkten

  1. Begrüßung
  2. Vortrag der Prognos AG
  3. Gruppeninterview mit den Leiterinnen und -leitern der Projekte der Umsetzungsbegleitung 
  4. Diskussionsrunden an verschiedenen Thementischen (World Café)
  5. Projektmesse
  6. Nutzermesse
  7. Abschlussrunde & Verabschiedung
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Umsetzungsworkshop 2015 - Kurzbericht

Thementisch 1: Motivation der Akteure an versorgungsnaher Forschung

(Gastgeber: Dr. Frank Verheyen, WINEG Institut der TK)

 

Diskussionsfragen:

 

Im Mittelpunkt des Interesses an versorgungsnaher Forschung, so bekundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Thementisch, stehe der Nutzen für die Patientinnen und Patienten. Die Optimierung der patientenseitigen Versorgungsergebnisse, aber auch ihrer Partizipation, Teilhabe und ihre Selbstmanagement-Fähigkeiten seien wichtige Motive für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Für die Kostenträger sei der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis überdies interessant, um die Effektivität und Effizienz der Versorgung sowie die eigene Wirtschaftlichkeit zu verbessern, Allokationsentscheidungen zu treffen und sich marktlich auszudifferenzieren, d.h. sich beispielsweise über eine Innovation von den Wettbewerbern abzugrenzen.

Im Zusammenhang mit der Forschung wurde deutlich gemacht, dass das Einwerben von Drittmitteln im Bereich der versorgungsnahen Forschung nicht nur intrinsisch motiviert sei, sondern auch notwendig ist, um die Strukturen der Forschungs- und Lehrbetriebs aufrechtzuerhalten bzw. auch ausbauen zu können. Drittmittel spielten demnach eine große Rolle für die Stellenfinanzierung.

Insgesamt bestand unter den Diskutanten weithin Einigkeit darüber, dass die Nutzendimension heutzutage immer wichtiger geworden ist. Damit gehe allerdings auch zunehmend ein „Nutzendruck“ einher, d.h. aus Forschersicht müsse man verstärkt prüfen, ob sich die Forschungsergebnisse auch tatsächlich in Praxis umsetzen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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