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Kurzbericht zu den einzelnen Programmpunkten

  1. Begrüßung
  2. Vortrag der Prognos AG
  3. Gruppeninterview mit den Leiterinnen und -leitern der Projekte der Umsetzungsbegleitung 
  4. Diskussionsrunden an verschiedenen Thementischen (World Café)
  5. Projektmesse
  6. Nutzermesse
  7. Abschlussrunde & Verabschiedung
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Umsetzungsworkshop 2015 - Kurzbericht

Thementisch 6: Ausgestaltung der Forschungsförderung

(Gastgeberin: Dr. Nicola Scholz, Bundesministerium für Bildung und Forschung)

 

Diskussionsfragen:

 

Eine wesentliche Erkenntnis aus der Diskussion ist, dass der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis bereits vor Beginn eines Forschungsprojektes noch deutlich stärker berücksichtigt werden sollte. So sollte darüber nachgedacht werden, welches Produkt bzw. welche Leistung sich aus der Forschungsarbeit nachher ableiten lässt.

Gerade im Bereich der versorgungsnahen Forschung sei es daher wichtig, dass bereits bei der Begutachtung der Projektanträge ein noch größerer Wert auf die Konzepte zum Transfer gelegt wird. Um bei der Auswahl der geförderten Forschungsprojekte auch die Relevanz für die Praxis noch stärker sicherzustellen, wird zudem vorgeschlagen, eine Projektpatenschaft durch Vertreterinnen und Vertreter der „Umsetzer“ wie bspw. den Versicherungsträgern einzurichten.

Die Diskussion hat überdies gezeigt, dass sich beim Transfer nicht ausschließlich auf das individuelle Engagement der Forscherinnen und Forscher gestützt werden darf. Vielmehr sollte der Transfer als ein Baustein des Förderprogramms etabliert werden. So könnte eine eigenständige Finanzierung der Transferaktivitäten für die Projekte sichergestellt werden, deren Ergebnisse besonders vielversprechend für die Praxis sind. Aus diesen Mitteln könnte ggf. auch eine Umsetzungsbegleitung durch Dritte finanziert werden, die die Forscherinnen und Forscher – ähnlich wie Prognos – in dieser Phase unterstützt.

Schließlich wurde dafür plädiert, die Partizipation der Patientinnen und Patienten an der Forschung weiter zu stärken, da somit u.a. auch der Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis eine höhere Bedeutung gewinne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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