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Kontakt

Dipl.-Volksw. Daniel Riesenberg, M.A.

Prognos AG
Europäisches Zentrum für Wirtschaftsforschung
und Strategieberatung
Goethestr. 85
10623 Berlin
Tel.: +49 (030) 52 00 59 257
E-Mail:



Versorgungsnahe Forschung – Projektübergreifende Analyse des Förderschwerpunkts und Dissemination der Projektergebnisse

Projektleiter: Daniel Riesenberg, Prognos AG

 

Hintergrund und Ziele

Im Dezember 2013 wurde die Prognos AG vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Abstimmung mit den weiteren Förderern mit der projektübergreifenden Begleituntersuchung des Förderschwerpunkts „Versorgungsnahe Forschung – Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“ sowie der Unterstützung der Dissemination von Projektergebnissen beauftragt. Es wurden einerseits die Förderaktivitäten mit dem Ziel untersucht, Hinweise zur Weiterentwicklung der Förderung im Bereich der versorgungsnahen Forschung zu sammeln. Andererseits wurde durch verschiedene Ansätze (Umsetzungsbegleitung, Umsetzungsworkshop, Erstellung von Leitfäden) der Transfer von Forschungsergebnissen in die Versorgungspraxis begleitet und unterstützt.

 

Methodik

Das methodische Konzept der Analyse des Förderschwerpunkts basierte auf einer Kombination quantitativer und qualitativer Methoden. Die Studie griff dabei u.a. auf folgende Ansätze zurück:

 

Auswertung der Programmliteratur: Die Basis der projektübergreifenden Untersuchung des Förderschwerpunkts „Versorgungsnahe Forschung“ bildete die systematische Auswertung der Programmliteratur, anhand welcher der Förderschwerpunkt insbesondere in den übergeordneten Förderstrategien verortet und ein hierarchisches System der expliziten und impliziten Ziele der Förderung erstellt wurde. Die Übersetzung der Zielsetzungen des Förderschwerpunkts in quantitative und qualitative Indikatoren zur Erfassung der Förderwirkungen bildete die Grundlage für die anschließenden empirischen Untersuchungsmodule.

 

Dokumentenanalyse der Förderakten: In diesem Arbeitsschritt wurden die geförderten Projekte anhand der bei den Projektträgern geführten Projektdokumente (Projektanträge, vorliegende Abschlussberichte) systematisch mit dem Ziel gesichtet, Informationen zu Inhalt und Methodik der Projekte zu erheben. Die Dokumentenanalyse diente dazu, die geförderten Projekte inhaltlich zu erfassen und den Förderoutput zu analysieren.

 

Interviews mit unterschiedlichen Zielgruppen: Zur Validierung und Erweiterung der Befunde sowie zur Diskussion qualitativer Aspekte wurden Interviews mit Gutachterinnen und Gutachtern, Vertreterinnen und Vertretern der Förderer sowie Leiterinnen und Leitern der  geförderter Projekte geführt. Dieser Ansatz ermöglichte es, die Ergebnisse des Förderschwerpunkts von mehreren Seiten zu beleuchten.

 

Schriftliche Befragung: Ergänzend wurde eine standardisierte, schriftliche Befragung der Projektleiterinnen und -leiter durchgeführt. Primäres Ziel dieser Befragung war es, Hinweise zu den Effekten der Förderung sowohl für den wissenschaftlichen Bereich als auch mit Blick auf den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis zu erhalten.

 

Umsetzungsbegleitung: Ziel der Umsetzungsbegleitung war die Unterstützung von sechs ausgewählten Projekten beim Transfer ihrer Projektergebnisse. Ausgehend von der Analyse der spezifischen Stärken und Schwächen in Bezug auf die Projektergebnisse, die bisherigen Umsetzungsaktivitäten in die Versorgungspraxis sowie der jeweils vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen konzentrierte sich die Umsetzungsbegleitung auf die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, die den jeweiligen Realitäten und Möglichkeiten der Projekte entsprechen. Zielsetzung der Umsetzungsbegleitung war überdies auch, verallgemeinerbare Erfahrungen zu Erfolgs- und Hemmnisfaktoren im Prozess des Transfers zu sammeln. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden für die Analyse des Förderschwerpunkts aufbereitet.


Das Projektteam der Prognos AG verstand sich im Rahmen der Umsetzungsbegleitung als Vermittler zwischen Forschung und Wissenschaft auf der einen Seite sowie den „Enablern“ (Kostenträger, Leistungserbringer) und weiteren Zielgruppen (Selbsthilfegruppen, allgemeine Öffentlichkeit etc.) auf der anderen Seite. Die Umsetzungsbegleitung wurde noch bis Frühjahr 2015 fortgesetzt und fand im Mai 2015 mit dem Umsetzungsworkshop ihren Abschluss.

 

Ergebnisse

Im Rahmen des Auftrags hat die Prognos AG die folgenden Dokumente erstellt: