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Kontaktdaten

Prof. Dr. med. Marthin Karoff
Klinik Königsfeld der DRV Westfalen
Klinik an der Universität Witten / Herdecke
Holthauser Talstr 2
58256 Ennepetal
02333 9888 101
02333 9888 88603 (Fax)

 

Dr. Dipl.-Psych. Jörg Kittel
Institut für Rehabilitationsforschung, Norderney
Abteilung Königsfeld
Holthauser Talstr. 2
58256 Ennepetal
02333 9888 480

 

Prof. Dr. Eike Hoberg
Mühlenbergklinik -Holsteinische Schweiz
Frahmsallee 1-7
23714 Bad Malente-Gremsmühlen
04523/993-7015

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BERUNA- Berufsbezogene Rehabilitation und Nachsorge

Hintergrund

Besonders multimorbide und beruflich schlecht qualifizierte Patienten können hinsichtlich der beruflichen Prognose häufig nur unzureichend von den bisher üblichen Versorgungsangeboten profitieren. Eine noch stärker patientenorientierte Rehabilitation könnte bei dieser sozial benachteiligten Klientel die Chance an der Teilhabe am Arbeitsleben erhöhen.

 

Ziele der Studie
Die Studie soll klären, ob eine Kombination aus intensivierter berufsbezogener Rehabilitation und individualisierten tätigkeitsbezogenen Nachsorgeangeboten, die Teilhabe am Arbeitsleben ein Jahr nach der Rehabilitation verbessert.

 

Methodik
Mit Hilfe einer multizentrischen, randomisierten Kontrollgruppenstudie sollen bei 300 Probanden (150 in der Interventions- und 150 in der Kontrollgruppe) die Effekte dieser berufsbezogenen, patientenorientierten Rehabilitation mit denen einer herkömmlichen kardiologischen Rehabilitation verglichen werden. Zentrales Outcome-Kriterium ist die Erwerbstätigkeit ein Jahr nach der Rehabilitation. Dieses wird über die Analyse der Versichertenkonten erfasst.

 

Auswahl der Patienten
Die Auswahl der Patient/ innen erfolgt mittels Screening- Fragebogen (SIBAR). Ein Patient kommt für die Studie in Frage, wenn er die Einschlusskriterien erfüllt und eine berufliche Problemlage vorhanden ist.

 

Interventionen während des stationären Aufenthaltes
Die teilnehmenden Patienten der Interventionsgruppe werden im interdisziplinären Team, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern und Physiotherapeuten wöchentlich besprochen. Zusätzlich erhalten sie Einzelgespräche im Psychologischen- und Sozialen Dienst, ein interdisziplinäres Abschlussgespräch, an dem neben dem behandelnden Arzt ein weiterer Bezugstherapeut teil nimmt und an die EFL- Testung angelehnte tätigkeitsbezogene Übungen.

 

Interventionen während der berufsbezogenen Nachsorge
An den Nachsorgetreffen werden berufsbezogene Gruppengespräche, Entspannungsübungen und Stressbewältigungstrainings, Ergometertherapie, Gespräche mit einem Arzt und einem Psychologen und weiterhin an die EFL- Testung angelehnte tätigkeitsbezogene Übungen angeboten.

 

Aktueller Stand
Im Zeitraum von September 2008 bis April 2009 nahmen 122 Patienten an der Studie teil. Davon wurden 58 Patienten in die Interventions- und 64 Patienten in die Kontrollgruppe aufgeteilt. Bis April 2010 sollen insgesamt 300 Patienten an der Studie teilnehmen (150 Interventions- und 150 Kontrollgruppe).
Die Hälfte der eingeladenen Patienten nimmt bis dato regelmäßig an den Nachsorgetreffen teil.
Als Gründe für die Nichtteilnahme an den Nachsorgetreffen wurden unter anderen gesundheitliche Probleme und andere terminliche Verpflichtungen, wie z. B. Beruf, genannt.




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