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Abschlussbericht

Anhang zum Abschlussbericht

Interventionsmanual Depressive Störungen

Interventionsmanual Chronische Rückenschmerzen

 

Kontaktdaten

Dr. Manuela Glattacker
Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin

Universitätsklinikum Freiburg

Engelbergerstraße 21

79106 Freiburg

Tel.: 0761 / 270 36940

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Bedarfsgerechte Patienteninformation für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden auf der Basis subjektiver Konzepte

Mit „Standardinformationen“ über Krankheit und Behandlung sind Pa­tien­ten häufig unzufrieden. Ziel des Projekts war es daher, eine theoriebasierte Inter­ven­tion zu entwickeln und zu evaluieren, mittels derer Informationen auf die indivi­du­el­len Bedar­fe der Pa­tienten zuge­­schnitten werden, indem sie gezielt an die patienten­sei­ti­gen Vorstellun­gen und Über­zeu­gungen hinsichtlich Krankheit und Behandlung anknüpfen. Mittelfristig soll­te durch eine bessere Passung zwischen den vermittelten Informationen und dem sub­jek­ti­ven patientenseitigen Informationsbedarf ein besseres Rehabilitationsergebnis erzielt werden. Die Überprüfung dieser Fragestellung an insgesamt N=414 Rehabilitanden zeigte, dass die Intervention in der Diagnose­grup­pe Chronischer Rücken­­­­schmerz insbesondere im Hinblick auf sog. „proximale“, d.h. der Intervention nahe Ergebnisgrößen effektiv ist. So erlebten die Patienten im Rehabilitations­verlauf einen deutlicheren Zuwachs an persönlicher Kontrol­lier­barkeit der Rückenschmerzen. Darüber hinaus bewerte­ten sie die Informationen, die wäh­rend der Reha­bi­litation zur Krankheit und zur Reha­bilitation vermittelt wurden, in einem deutlich größeren Ausmaß als ihren Bedürfnissen entsprechend. In der Diagnosegruppe Depressive Störungen ließ sich die Effek­tivi­tät der Inter­vention kaum belast­bar nachweisen. Hypothesenkonform sind ledig­lich die Ergeb­nis­se, dass die Informationen, die während der Rehabilitation zur Medika­tion vermittelt wur­den, in der Inter­ven­tionsgruppe in einem größeren Ausmaß den patienten­sei­tigen Bedürfnis­sen entsprochen haben und dass die Patienten der Interventions­gruppe sub­jek­tiv in stärke­rem Ausmaß akti­ves Informations­ver­halten zeigten. Behandlerseitig traf die Intervention auf Akzeptanz. Kün­fti­ge Fragestellungen beziehen sich darauf, wie der Effekt der Intervention insbesondere durch theoriekonforme Weiterentwicklungen gestei­gert werden kann, so dass er sich mittelfristig auch in sog. distalen, d.h. der Intervention ferneren Ergebnisgrößen abzeichnet.

 

Folgende Veröffentlichungen zum Projekt liegen vor:

 

Bei folgenden Kongressen wurden Projektergebnisse berichtet:

 

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