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Abschlussbericht

Anhang Abschlussbericht

 

Kontaktdaten

Kontaktdaten AQMS

Dr. Manuela Glattacker

Abt. Qualitätsmanagement und Sozialmedizin

Universitätsklinikum Freiburg

Engelbergerstraße 21

79106 Freiburg

Tel.: +49 (0)761 270-36940

Fax: +49 (0)761 270-73310

E-Mail:

 

Kontaktdaten IfR

Dr. Susanne Dibbelt

Institut für Rehabilitationsforschung

Rehaklinikum Bad Rothenfelde - Klinik Münsterland

Auf der Stoewwe 11

49214 Bad Rothenfelde

Tel.: 05424 220 470

E-Mail:


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Entwicklung und Evaluation eines Trainingsmoduls zur partizipativen Vereinbarung von Zielen in der stationären medizinischen Rehabilitation (ParZivaR)

Die Vereinbarung von Rehabilitationszielen stellt einen wichtigen Bestandteil der Rehabilitation dar. Verschiedene Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass bezüglich Zielverein­barungen Verbesserungs­potenzial be­steht. So wissen die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden z.B. häufig nicht, welche konkreten Ziele in der Rehabilitation überhaupt verfolgt werden. Ziel des Projekts war es da­her, zunächst zu untersuchen, wie die Reha-Zielvereinbarungen in den Rehabilitationskliniken gestaltet sind. In einem zweiten Schritt wurde darauf basierend eine Maßnahme zur Verbesserung der Qualität von Zielvereinbarungen entwickelt. Kern der Intervention war dabei, die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden stärker an der Vereinbarung ihrer Rehabilitationsziele zu beteiligen. Die Intervention richtete sich an Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit chronischen Rückenschmerzen bzw. koronarer Herzkrankheit und wurde in zwei stationären Rehabilitationskliniken umgesetzt. Die Ergebnisse der Interventionsevaluation, in die Daten von N=452 Rehabilitanden eingingen, zeigen, dass die Intervention in beiden Diagnose­gruppen das Potenzial hat, proximale Zielgrößen zu verbessern. So wurden zielbezogene Aspekte, die in der Literatur als Qualitätskriterien von Zielvereinbarun­gen definiert sind, von den Rehabilitanden nach Durchführung der Intervention häufiger als vorhanden bewertet als vor Durchführung der Intervention. Im Hinblick auf „distale“, d.h. der Intervention „ferneren“ Ergebnisgrößen, konnten die formulierten Hypothesen hingegen zu einem großen Teil nicht bestätigt werden. So wurden z.B. die ärztliche Betreuung und die Qua­li­tät der Arzt-Pati­en­t-Interaktion nach der Interventionsdurchführung nicht besser bewertet als davor. Die Befragung der Behandler zu der Intervention zeigte außerdem, dass im Hinblick auf die Überführung der Intervention in die alltägliche Versorgungspraxis Verbesserungspotenzial besteht. Für die tatsächliche Nutzung der vorliegenden Konzeption in den Kliniken ist zum einen die Schaffung ausreichender zeitlicher Ressourcen unab­dingbar. Darüber hinaus sind verstärkte Überlegungen dazu notwendig, wie ein Nutzen der Intervention für die Behand­ler in stärkerem Ausmaß spürbar werden und wie die ent­wickelte Intervention mit dieser Zielrichtung adap­tiert werden könnte. Diese Fragestellungen zeigen künftigen Forschungsbedarf auf.

 

Das Projekt wurde in Kooperation zwischen der Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (AQMS, Prof. Dr. W. H. Jäckel) am Universitätsklinikum Freiburg und dem Institut für Rehabilitationsforschung (IfR) an der Klinik Münsterland, Bad Rothenfelde (Prof. Dr. B. Greitemann) durchgeführt.

 

Bei folgenden Kongressen wurden Projektergebnisse berichtet:

 

Folgende Veröffentlichungen zum Projekt liegen vor:

 

Kooperationkliniken




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