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Nachsorge

Chronische Erkrankungen erfordern mehr als eine zeitlich begrenzte Behandlung oder Rehabilitation, um die Folgen langfristig in den Griff zu bekommen. Behandlungserfolge bleiben nur erhalten, wenn die Betroffenen ihre Verhaltensänderungen dauerhaft beibehalten und Therapien über einen längeren Zeitraum fortsetzen. Dieser oft schwierige Transfer in den Alltag wird durch die Nachsorge unterstützt.

 

Die Projekte im Förderschwerpunkt beschäftigen sich vor allem mit zwei Themen: Was kann schon während der Rehabilitation getan werden, um die Inanspruchnahme von Reha-Nachsorge zu fördern? Wie erfolgreich sind Nachsorgeangebote, die über Internet, E-Mail oder Telefon unterstützt werden?

 

Während der medizinischen Rehabilitation kommt es darauf an, von Anfang an die oft notwendige Reha-Nachsorge vorzubereiten. Dies geschieht, indem gemeinsam mit den Rehabilitanden und individuell auf sie zugeschnitten ganz konkret geplant und erprobt wird, welche Art der Nachsorge sowohl wirksam als auch im Alltag nach der Rehabilitation praktisch möglich ist. Die Präferenzen der Betroffenen für bestimmte Nachsorgeaktivitäten spielen dabei eine wichtige Rolle.

 

Kontakte mit ihren Therapeutinnen und Therapeuten via E-Mail oder Telefon sowie in moderierten Internet-Chats können die Betroffenen in der Zeit nach einer Rehabilitation „bei der Stange halten“ und bei Problemen unterstützen.

 

Auf diese Weise können auch Patientinnen und Patienten erreicht werden, die nicht regelmäßig zu einer für sie nur schwer erreichbaren Nachsorgegruppe fahren können.